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12.09.2016 „Europa in der Krise“ war das Thema beim 3. Wirtschaftsforum im Kreis Plön

15.09.2016 | Kategorie: Intern

Von: Bernd Stiebel



Foto (v.l.n.r.): Björn Petersen (Vizepräsident der IHK zu Kiel), Stephanie Ladwig (Landrätin Kreis Plön), Prof. Dr. Henning Klodt (Institut für Weltwirtschaft), Sedef Atasoy (IHK zu Kiel), Knut Voigt (Geschäftsführer der WFA Kreis Plön)

Über 100 Zuhörer/innen wollten wissen, wie es mit der EU weiter geht

Sedef Atasoy (IHK) und Knut Voigt (WFA) erläuterten den Gästen in ihrer Begrüßung, dass mit dem Wirtschaftsforum ein Veranstaltungsformat gefunden wurde, um  Unternehmen, Einrichtungen, Verwaltung und Politik durch das Gespräch miteinander  noch stärker zusammen zu bringen.

Landrätin Stephanie Ladwig resümierte, dass der Kreis Plön auf einem guten Weg sei, die strategischen Handlungsfelder zu besetzen. So wurden z. B. bei der WFA die Grundlagen zur Unterstützung und Weiterentwicklung für Unternehmen sowie ein Fördermanagement insbesondere für Städte, Gemeinden und Einrichtungen im Kreisgebiet geschaffen. Erstmals sei es mit dem Projekt B4R (Benefit for Regions) gelungen, Leadpartner in einem Interreg V Projekt zu werden. In Zusammenarbeit mit deutschen und dänischen Partnern werden Themen identifiziert und bearbeitet, um das touristische Angebot bei uns und auf dänischer Seite nachhaltig zu stärken. In welchem Umfang wir im Kreis Plön voraussichtlich durch die Krise in Europa getroffen werden, ließ die Landrätin offen und bat den Gastredner Herrn Prof. Dr. Henning Klodt (Leiter des Zentrums Wirtschaftspolitik am Institut für Weltwirtschaft) die Frage „Quo vadis Europäische Union“ zu beantworten.

Schon zu Beginn seines Vortrags machte Prof. Dr. Klodt deutlich, dass sich Europa in seiner bisher größten Vertrauenskrise befindet. Alle arbeiten an der „Baustelle EU“, aber es gibt kein gemeinsam definiertes Ziel. Daher wächst die Skepsis der Bürger gegenüber der Europäischen Gemeinschaft und führt schließlich zur Ablehnung insgesamt. Nach dem „Brexit“ ist zu erwarten, dass weitere Mitgliedstaaten den Ausstieg anstreben. Derzeit wird zu viel Geld in die Landwirtschaft statt in Forschung und Innovation investiert. Die Aufgaben zwischen der EU und den Mitgliedstaaten müssen anders verteilt werden. Die Europäische Union muss sich also neu erfinden. Man könne hier und heute eine „Bredeneeker Vision“ verabschieden, um der EU einen frischen Impuls zu geben. Andere könnten sich unseren Gedanken anschließen, um den Impuls zu verstärken.

Die Ausführungen von Prof. Dr. Klodt gaben viel Anlass zum Nachdenken und sorgten nach seinem Vortrag für viel Gesprächsbedarf unter den Gästen. IHK und WFA dankten allen Gästen und freuten sich über die gelungene Veranstaltung.



 

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